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| Dieter und Matthias (v.l.) |
Mit dabei auch Matthias und Dieter, die sich der ultimativen Herausforderung von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und einem abschließenden Marathon von 42,2 km stellten.
Während an der Weltspitze Sam Laidlow eine neue Weltbestzeit in den Asphalt brannte, lieferten Matthias und Dieter ihr eigenes Meisterstück ab.
Schon am frühen Morgen brodelte die Stimmung am Main-Donau-Kanal. Wegen der hohen Wassertemperaturen wurde dieses Jahr ein Neoprenverbot ausgerufen, was das Schwimmen nicht einfacher machte. Aber Matthias und Dieter spulten unbeirrt ihre Kilometer im Wasser ab, und schon ging es ab aufs Rad.
Hier wartete das absolute Highlight: Die Fahrt durch die Zuschauermassen am legendären Solarer Berg. Alle die schon einmal hier dabei waren, berichten mit leuchtenden Augen von diesem Gänsehaut erzeugenden "Tour-de-France-Feeling". Hier stehen die Menschen in 10er-Reihen dicht gedrängt am Straßenrand. Matthias und Dieter fuhren durch die hauchdünne Gasse, die sich erst im letzten Moment öffnet - wie bei einer Bergetappe der Tour de France. Angetrieben von der ohrenbetäubenden Kulisse mussten sie beide aufpassen, nicht zu viel an Kraft hier schon liegen zu lassen, den es galt noch zwei wellige Runden durch das fränkische Umland zu bewältigen.
Der abschließende Marathon verlangte beiden noch einmal alles ab. Die berühmten Stimmungsnester gaben jedoch nochmals den nötigen Motivationsschub für die finalen Kilometer, auch wenn zwischendurch schon hin und wieder die Frage durch den Kopf geisterte "Warum mach ich das?".
Ganz besonders war der Tag natürlich für Matthias, der seine lang ersehnte Premiere auf der Langdistanz feiern konnte. Das Rennen verlief wie geplant, und die Beine hielten bis zum letzten Meter durch, sodass einem emotionalen Zieleinlauf beim Debüt nichts mehr im Wege stand.
Für Dieter wurde der abschließende Marathon noch einmal zu einer echten Willensprüfung. Doch mit unbändigem Kampfgeist und eiserner Disziplin biss er sich auch durch die schweren Rennphasen und belohnte sich schließlich selbst mit einem weiteren Finish auf der Langdistanz.
Matthias: Platz 24 AK25
Dieter: Platz 201 AK50
Starterfeld: Über 3.000 Teilnehmer:innen

