Montag, 28. August 2017

Ironman 70.3 Zell am See

Felix, Platz 3
Am 27. August fand bereits zum sechsten mal der Ironman70.3 Zell am See-Kaprun statt, welcher wohl einer der landschaftlich schönsten, aber streckenmäßig auch einer der anspruchsvollsten Bewerbe ist. 

Von unserem Verein standen am Sonntag Hannes, Kurt und Eva am Start. Am Vortag war Felix bei den Ironkids im Einsatz. Dabei musste er 50m schwimmen und 700m laufen und erreichte den hervorragenden 3. Platz in der jüngsten Altersklasse.

Am Sonntag um 11.15 Uhr stürzten sich Hannes, Kurt und Eva nach dem Prinzip des Rolling Wave Start ins Wasser, wodurch sie einen sehr stressfreien Start und ein einigermaßen schönes Schwimmen hatten (abgesehen von einigen, sich maßlos selbst überschätzenden Schwimmern, welche ebenfalls in der schnellsten Age- Group- Welle an den Start gingen und bereits nach wenigen hundert Metern Brust schwammen!).
Eva, Hannes und Kurt

Nach 30:30 Minuten konnte Eva als erste der Tridee’ler das Wasser verlassen, dicht gefolgt von Kurt und Hannes, welche nur wenige Sekunden danach den Schwimmausstieg erreichten.

Auf der recht schweren Radstrecke, mit einem 13km langen Anstieg, wovon die letzten 2km eine Steigung von 14% aufweisen, konnten alle drei ordentlich Gas geben. Für Hannes und Kurt lief der abschließende Halbmarathon ebenfalls optimal, Eva hatte schon etwas mehr zu kämpfen.
 
Hannes konnte die vereinsinterne Wertung für sich entscheiden und erreichte den 7. Platz in seiner Altersklasse. Kurt kam knapp 3 Minuten danach ins Ziel und schaffte mit dem 3. Rang in seiner Altersklasse wieder mal den Sprung aufs Stockerl. Eva erreichte das Ziel ebenfalls sehr zufrieden, mit dem 5. Platz in ihrer Altersklasse.

Es war wieder einmal ein super Event, auf welche alle drei sehr zufrieden zurückblicken können!

Bezirkslaufcuplauf in Liezen und Südsteiermarktriathlon am Planksee

Das vergangene Wochenende hatte es wieder einmal in sich. Bereits am Freitag Abend waren Hans, Sebastian und Kerstin für den LC Idee Rottenmann beim Bezirkslaufcup in Liezen über eine Distanz von 6 km am Start. Sebastian und Kerstin erreichten jeweils den 5. Platz in ihren Altersklassen, Hans durfte am Altersklassenpodest ganz nach oben.




Siegerehrung Gesamtsieger
Am darauffolgenden Tag ging es für Leni und Hans zum Südsteiermarktriathlon an den Planksee nähe St. Veit am Vogau. Hier nahmen Sie die Sprintdistanz über 750m Schwimmen / 21 km Radfahren / 5 km Laufen in Angriff.

Bei Temperaturen jenseits der 35 Grad Marke erfolgte der Start um 14:15 und natürlich wurde im ca. 25 Grad warmen Wasser ohne Neopren geschwommen.
 
Hans war der Lauf vom Vortag kaum anzumerken, und er erreichte den 2. Platz in der M55. Leni zeigte konstante Leistungen in allen drei Disziplinen und erreichte den 3. Gesamtplatz bei den Damen, sowie den 1. Platz in der W50.

Dienstag, 22. August 2017

Thermentriathlon Fürstenfeld

Vergangenen Sonntag zog es die 3 Grüßer´s in die Südsteiermark zum Thermentriathlon in Fürstenfeld (1,5 km Schwimmen / 46 km Radfahren / 9,4 km Laufen). In den letzten Jahren wurde hier ein Start fast nie ausgelassen. Die Stimmung und das ganze Wettkampfdrumherum inkl. dem wunderbaren Schwimmteich lassen hier immer wieder ein ganz spezielles Sommerfeeling aufkommen. Diesmal ließen die Lufttemperaturen am Morgen zwar etwas zu wünschen übrig, geschwommen wurde jedoch auf Grund der Wassertemperatur von 25 Grad trotzdem ohne Neopren, was speziell die besseren Schwimmer hier auch immer wieder begrüßen.


Leni, Hans und Kerstin
In der "Familienwertung" unseres Teams konnte Kerstin das Schwimmen klar für sich entscheiden, und wechselte als erste aufs Rad. Beim Radfahren und Laufen war Hans am schnellsten. Durch die 4. beste Radzeit bei den Damen, und einen Vorsprung beim Schwimmen musste sich Leni diesmal erst auf der Laufstrecke ihrem förmlich "vorbeifliegenden" Gatten geschlagen geben.


Am Ende konnte mit Platz 1 für Hans sowie Platz 2 für Leni und Kerstin (jeweils in ihren Altersklassen) sowie mit Kernöl und Bio Kürbiskern Austrian Super Food im Gepäck die Heimreise angetreten werden.

So sieht ein gelungener Familienwochenendausflug aus.

Samstag, 19. August 2017

Österr. und Steir. Meisterschaften beim X-Trim Aquathlon Zeltweg

Am vergangenen Marienfeiertag fanden in der Freizeitanlage beim Zechnerteich in Kobenz bei Zeltweg die österr. Meisterschaften im Aquathlon statt.

Von unserem Verein waren Klaus, Eva, Hans, Kerstin und Leni mit dabei, wobei die Entscheidung für die Teilnahme von einigen sehr kurzfristig fiel. 

Bei diesen Aquathlonmeisterschaften waren 1000m zu schwimmen sowie ca. 5,3 km zu laufen. Geschwommen wurde eine große und eine kleinere Runde im Zechnerteich. Die Laufstrecke verlief anschließend in 5 Runden flach um den See, war jedoch auf Grund des teilweise weichen, feinschottrigen Untergrundes keineswegs einfach zu laufen.

Unser Team konnte wieder drei Medaillen bei den österreichischen Meisterschaften "abstauben". Noch besser sah es bei der steirischen Meisterschaftswertung aus:

Klaus     1. Steir. Meisterschaften    3. Österr. Meisterschaften   Altersklasse M45-49
Eva        1. Steir. Meisterschaften    3. Österr. Meisterschaften   Altersklasse U23
Hans      2. Steir. Meisterschaften                                                    Altersklasse M55-59
Kerstin  (3. Steir. Wertung*, jedoch ohne Lizenz)                          Altersklasse W24-29
Leni       2. Steir. Meisterschaften   3. Österr. Meisterschaften     Altersklasse W50-54

Besonders hervorzuheben ist dabei die Leistung von Eva, die in der Gesamtwertung der Frauen den 5. Platz belegte. 
In der österreichischen Mannschaftswertung konnte TRIDEE mit Klaus, Eva und Hans ebenso den 5. Gesamtplatz belegen.

Montag, 31. Juli 2017

Trofaiach 100 und Sprinttriathlon in Zell am See

Am vergangenen Freitag gelangte in Trofaiach ein neues Triathlonformat zur Austragung: Der Trofaiach 100 feierte seine Primiere. Für den Bewerb waren 100 Startplätze verfügbar, und von unserem Verein waren Klaus, Hans, Peter, Sebastian, Kerstin und Leni am Start.

Peter, Kerstin, Leni, Hans, Sebastian, Klaus
Geschwommen wurde zunächst mit Beginn um 17 Uhr im 25m Becken des Freibades eine Strecke von 500m. Die Bahneneintreilung erfolgte nach zuvor angegebener Schwimmzeit und in Startwellen. So waren auf den 4 Bahnen jeweils maximal 4 Schwimmer im Rennen.

Nach dem Schwimmen, gab es eine Pause, bevor sich die Athleten nach der erreichten Schwimmzeit und um 19 Uhr auf die Rad- und Laufstrecke begaben. Hier erfolgte der Start nach der Gundersen Methode, das heißt, der schnellste Schwimmer startete um 19:00 als Erstes auf die Strecke und die weiteren Teilnehmer (Jäger) starten mit dem Abstand den sie nach dem Schwimmen hatten. Am Rad waren nun 19 km aufgeteilt auf einen innerstädtischen Rundkurs von ca. 3 km zu befahren, gleich darauf waren noch 5 Stadtrunden mit je ca. 1 km zu laufen.

Unser Verein zeigte wie immer gute Leistungen und konnte wieder zahlreiche Stockerlplätze erreichen:

Klaus 2. Platz M40
Hans 1. Platz M50
Peter 2. Platz M50
Sebastian 8. Platz M30
Kerstin 3. Platz W20
Leni 1. Platz W50



Nach Zell am See reisten Kurt und Eva am Samstag, und waren dort beim Trizell Sprinttriathlon am Start. Beide konnten jeweils einen weiteren Klassensieg für sich verbuchen, Kurt hüpfte sogar in der Gesamtwertung auf den dritten Platz






Einige unserer Mitglieder nutzten den gestrigen Sonntag noch für eine Teilnahme beim Selzthaler Radmarathon, einer Radtouristikveranstaltung, wobei die einen mehr, die anderen weniger ambitioniert auf der 80 km bzw. 90 km Strecke unterwegs waren (Hermann, Klaus, Sebastian, Hans, Rolf, Leni und Kerstin).

Montag, 17. Juli 2017

Österreichische Meisterschaften beim Mostiman

An manchen Tagen läufts, und an manchen dann halt eher nicht so. Dies musste Eva am vergangenen Wochenende beim Mostiman, wo die österreichischen Meisterschaften über die olympische Distanz ausgetragen wurden, schmerzlich feststellen.


Beim Schwimmen war das Tragen von Neoprenanzügen erlaubt, da in einem Donaualtarm geschommen wurde und dieser nur etwas über 20° hatte. Nach etwas über 23 Miuten konnte Eva das Wasser mit einer ganz passablen Schwimmzeit verlassen.
Nach dem Schwimmen folgte eine kupierte, etwas windanfällige Radstrecke. Eva fühlte sich am Rad nicht ganz so wohl wie in den vergangenen Rennen, sie konnte den abschließenden Lauf aber an zweiter Postion in ihrer Altersklasse in Angriff nehmen.

Nach nicht mal einem Kilometer machte sich Seitenstechen bemerkbar, welches immer stärker wurde und letzendlich auch einige Geh- uns Stehpausen zur Folge hatte. So kam es, dass sie den Zweiten Platz nicht halten konnte und letztendlich als Dritte in der U23 ins Ziel kam. Etwas enttäuscht vom Rennen wird sie nun umso motivierter am Start des nächsten Bewerbes stehen.
 

Mittwoch, 5. Juli 2017

Ironman Austria Kärnten - Triathlon Wochenende der Superlative

Vergangenes Wochenende war er also endlich soweit: IRONMAN AUSTRIA Race Wochenende in Kärnten/Klagenfurt.

Bereits einige Tage vorher sind Teammitglieder von uns und auch Fans angereist, um auch die Rahmenveranstaltungen vor Ort zu genießen. Wie jedes Jahr bildete der Company Triathlon am Donnerstag den Auftakt zur Rennwoche. Hier nahm Klaus die Strecke von 380m Schwimmen, 20km Radfahren und 4,2 km Laufen in Angriff, und konnte dabei den 20. Gesamtplatz (keine Altersklassenwertung) erreichen.


Der Samstag, also der Tag bevor sich die „Eisernen" ins Rennen stürzen, stand ganz im Zeichen der Damen. Beim 4,2 km IRON GIRL RUN war Eva mit dabei. Sie konnte den hervorragenden 8. Gesamtplatz von 367 Damen erzielen.



Felix - 2. Platz
Beim sogenannten IRON KIDS konnten ebenfalls am Samstag die 6 - 15 jährigen ihre sportlichen Ambitionen bei einem Aquathlon (Schwimmen & Laufen) beweisen. Der Zieleinlauf fand in der originalen IRONMAN-Finishline statt. Dass es auch mit der Zukunft unseres Vereins bestens bestellt ist, stellte dabei Felix unter Beweis, der offenbar von Papa Hannes, die richtigen Gene und eine gute Vorbereitung für den Bewerb bekommen hatte. Bei den "Boys 2011" konnte er als 2. Platzierter über 50 m Schwimmen und 450 m Laufen 11 Athleten hinter sich lassen. Dies obwohl er - wie er uns später berichtet hat - von einem Athleten mit Schwimmflügel behindert wurde.🙂



Am Sonntag war für Kurt, Hannes, Hans, Peter, Bernhard und Leni DER große Tag des Jahres 2017, und bereits vor 4 Uhr Früh "Tagwache". Nach einem ordentlichen Frühstück galt es rechtzeitig die Wechselzone aufzusuchen, um die letzten Vorbereitungen zu treffen, also die Wechselzonensäcke mit den Rad- und Laufschuhen usw. sowie das Rad mit der Verpflegung zu bestücken.

Um 6:40 starteten die Profis und bald danach die sogenannte "schnelle Welle". Dabei handelte es sich um jene Athleten, die die Schwimmstrecke voraussichtlich in unter 1 Stunde  hinter sich bringen können, wobei sich Kurt und Hannes für diese aus 400 Athleten bestehende Startwelle registrierten. Gleich nach der "schnellen Welle" kam der sogenannten "Rolling Start" zur Anwendung. Hierbei werden alle 5 Sekunden 10 Athleten gleichzeitig ins Wasser geschickt, was einerseits zu weniger Schlägereien auf der Schwimmstrecke (bei ca. 2.900 Startern) und einer geringeren Windschattenproblematik auf der Radstrecke führt. Leider führt dies allerdings auch dazu, dass man während des Bewerbes nicht mehr sagen kann, wer vor oder hinter einem platziert ist, da auch gleiche Altersklassen nicht zeitgleich starten.

Beim Schwimmen war der Neoprenanzug auf Grund der Wasser- und der geringen Außentemperaturen am Morgen erlaubt. Alle konnten das Schwimmen über 3,8 km gut hinter sich bringen, und es ging auf die Radstrecke. Das Wetter war eher kühl und auf einigen Streckenabschnitten auch ganz schön windig. Es galt 2 Runden zu 90 km zu fahren. 

Schon vor Ende der ersten Runde fiel für Leni die Entscheidung das Rennen nicht zu Ende zu fahren, sondern vorzeitig zu beenden. Wiederkehrende kleinere Infekte in letzter Zeit (die eigentlich überwunden geglaubt waren) und die vermutlich damit im Zusammenhang stehende bereits nach wenigen Kilometern am Rad deutlich spürbare Saft- und Kraftlosigkeit, waren der Grund für diese Vernunftentscheidung.   

Unsere Athleten mit dem großen Fanclub
Unsere verbleibenden fünf "Ironmänner" erreichten die zweite Wechselzone nach den 3,8 km Schwimmen und 180 km Radfahren (mit ca. 1.500 Höhenmetern) in guter Verfassung und nahmen sodann den Marathonlauf über 42,2 km in Angriff. Das Wetter war ideal zum Laufen, noch immer bewölkt und nicht zu heiß, und unser großer Fanclub der mit eigens kreierten T-Shirts angereist war, war der beste von allen! Kleine Schwächen wurden mit umso stärkeren Anfeuerungsrufen "behandelt", und unsere Athleten gaben alles, um die weit angereisten Fans nicht zu enttäuschen. 🤗

Als Erster unseres Teams bog schließlich Kurt auf die Zielgerade ein. Er konnte mit der beachtlichen Zeit von 9:31,22 den 2. Platz in der Altersklasse M50 (von 378 Athleten in dieser AK), sowie den 93.(!) Gesamtplatz unter allen Startern (ca. 2.900) erreichen. Unglaubliche 18 Sekunden trennten ihn nach diesem langen Tag vom Sieger seiner Altersklasse. Gleichzeitig bedeutete diese Platzierung für Kurt auch die allseits begehrte Qualifikation für die Ironman-WM in Hawaii, da in dieser Altersklasse 3 Kona-Slots vergeben wurden. Kurt hat sich jedoch entschlossen nicht in Hawaii an den Start zu gehen.

Mit einer Zeit von 9:39,35 kam bald darauf Hannes ins Ziel und erreichte damit den 23. Platz in der AK 40 (627 Athleten) was immer noch einen 132. Gesamtplatz bedeutete.

Auch in der M55 waren wir mit Hans gut vertreten. Er erreichte mit 10:44,11 den 7. Platz unter 168 Athleten in seiner Altersklasse.

Peter ließ mit 11:06,38 auch nicht lange auf sich warten, und kam als 73. in der M50 (von 378) ins Ziel.

Last but not least hörte aus unserem Team Bernhard nach 12:24,57 die erlösenden Worte "You are an Ironman!" auf der Ziellinie. Dieser Satz kommt einem "Ich liebe dich" für Triathleten gleich, ob der Emotionen, den er beim Überschreiten der Ziellinie bei den einzelnen Teilnehmern auslöst. Man hat monatelang konsequent trainiert, man hat diesen harten Bewerb gemeistert, das sind unbeschreibliche Gefühle, die einem keiner mehr nehmen kann, und die oft Jahre später allein beim Zusehen noch Gänsehaut auslösen können. Bernhard hat seinen ersten Ironman gefinisht, und dabei die Stimmung - angefeuert von unserem Fanclub - auf den letzten Kilometern noch so richtig ausgekostet. Ein 315. Platz in der M45 (von 599), ging sich damit schon beim ersten Antreten aus.