Montag, 23. Dezember 2019

Crossläufe in Ternitz und Leoben und Snow Run Schladming

An den vergangenen Wochenenden wurden von unseren Mitgliedern wieder einige Läufe absolviert und zwar zunächst der Crosslauf in Ternitz am 23.11.2019 wo Leni in der W50 den 2. Platz über die 4.000 m Strecke und Hans in der M60 den 1. Platz über die 8.000m Strecke erzielen konnte.

Crosslauf Leoben, Helmut, Waltraud, Hans und Leni
Am 8.12.2019 fand im Stadion Leoben Lerchenfeld ein weiterer Crosslauf statt. Hier erreichte Waltraud einen 1. Platz in der W60, Leni einen 3. Platz in der W50 und Helmut einen 3. Platz in der M70 über die 3.600m Strecke. Auf der 7.200m Strecke erreichte Hans einen 1. Platz in der M60.

Am 14.12.2019 nahm Hans am SnowRun in Schladming teil. Hier galt es ca. 1.080 Höhenmeter und 3,4 km Luftlinie am Anfang die Night Race Strecke und dann die FIS Abfahrtsstrecke mit Laufschuhen und Stöcken zu erklimmen. Der Start erfolgte um 18 Uhr, sodass auch eine Stirnlampe verpflichtend war.

Es wurde bei den Damen und Herren nur jeweils zwei Klassen gewertet. Hans konnte in seiner Klasse (Jahrgang 1972! und älter) den sehr guten 10. Platz erreichen. 


Sonntag, 10. November 2019

Eisenerzer Schichtturmcrosslauf, Nachtrag Münchner Halbmarathon

Hans, Leni, Waltraud und Helmut (v. li.)
Obwohl es durch Schneefall bis ins Tal am Vormittag noch nicht sehr einladend ausgesehen hat, machten sich Helmut und Waltraud sowie Hans und Leni am Samstag auf nach Eisenerz zum Schichtturmcrosslauf, welcher im Rahmen des Crosslaufcups ausgetragen wurde.

Es galt für Leni, Waltraud und Helmut jeweils 4,2 km und für Hans 7,2 km zurückzulegen. Die Strecke verlief weitgehend auf Schotterstraßen sowie auf steil bergab verlaufenden Wald- und Wiesensteigen.

Das Wetter besserte sich im Laufe des Tages und der Bewerb konnte ohne Schneefall oder Regen über die Bühne gehen.

Hans, Leni und Waltraud erreichten jeweils einen Klassensieg, Helmut konnte mit dem dritten Platz ebenso aufs Stockerl steigen.

Ergebnis


Auf Grund der vielen Starts dürfte unserer Aufmerksamkeit entgangen sein, dass Waltraud und Helmut auch in München beim Generali Halbmarathon (21,1km) am Start waren.

Unter den fast 7.000 Startern über die Halbmaratondistanz konnte Waltraud den 5. Platz in der W65 sowie Helmut den 18. Platz in der M65 erreichen.

Ergebnis

Montag, 21. Oktober 2019

Abenteuer Ironman World Championship Hawaii - Eva und Kurt berichten


Nachdem sich Kurt und Eva heuer beide beim Ironman Austria für die Ironman World Championship auf Hawaii qualifiziert haben, nahmen sie am 2.10. in Begleitung von Gerlinde die abenteuerliche Reise in Angriff. Für Kurt war zu Reiseantritt allerdings noch nicht klar, ob er als Athlet oder Fan am 12.10. an der Rennstrecke sein wird, da ihm die Folgen des Radsturzes noch zu schaffen machten! 

Kurt beim Schwimmausstieg
Bereits die Anfahrt zum Flughafen nach München gestaltete sich sehr spannend. Die Reise begann um 04.30 Uhr morgens und nach kurzer Fahrt kamen sie bei einem gesperrten Tunnel kurz vor Wels zu stehen, da dieser auf Grund technischer Probleme gesperrt war. Nachdem bereits über eine Stunde vergangen war und die Ampel immer noch rot war, kam langsam Nervosität auf. Nach 75 gefühlt unendlich langen Minuten ging die Fahrt zum Glück weiter und alles lief wieder nach Plan. Am Flughafen angekommen konnte alles stressfrei erledigt werden, und die Vorfreude war schon riesig. Diese Freude war allerdings nur von kurzer Dauer, nachdem der Flug nach San Francsico 5 mal verschoben und nach 8 Stunden am Flughafen letztendlich gecancelt wurde. Somit hieß es eine Nacht in München verbringen, am nächsten Tag über Houston nach Los Angeles fliegen, dort wiederum einmal übernachten und am 4.10. endlich ab nach Kona. Somit verschob sich die Ankunft um fast 2 Tage nach hinten, was im Hinblick auf die Akklimatisierung, den Jetlag und das noch bevorstehende Training eine mittlere Katastrophe war. Wohlwissend, dass sie sowieso nichts daran ändern konnten, nahmen sie es ganz locker und waren dann einfach froh, endlich angekommen zu sein. 

Eva am Rad
Die ersten Trainingseinheiten waren beinhart, die hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen weit über 30 Grad ließen die beiden schon ahnen, dass das Rennen eine noch größere Herausforderung werden würde, als es ein „normaler“ Ironman ohnehin schon ist. 

In der Wettkampfwoche standen noch lockere Trainingseinheiten am Plan. Nachdem Kurt sowohl das Schwimmen als auch eine kurze Laufeinheit (nur 4 Wochen nach seinem schweren Rasturz!) fast schmerzfrei durchziehen konnte, fixierte er den Start und zur Wochenmitte holten sie sich alle Startunterlagen ab. Neben dem Training kam natürlich auch die Regeneration nicht zu kurz, es standen noch eine Bootsfahrt, Schnorcheln und kürzere Ausflüge am Programm. Alles was man dazu sagen kann ist, dass Hawaii einfach paradiesisch ist. Die Unterwasserlandschaft, die Vielfalt der Meereslebewesen und die beeindruckende Landschaft machten diesen Urlaub bereits unvergesslich!

Kurt beim Laufen
Am Vortag wurden die Räder und Wechselbeutel eingecheckt. Dabei bekam jeder Athlet einen eigene Volunteer zugeteilt, welcher ihm behilflich war. Die Organisation und die Freundlichkeit aller Beteiligten war einfach der Wahnsinn! MAHALO! 

Am Wettkampfmorgen läutete der Wecker um 03.45 Uhr. Eva, welche am Vortag bereits leicht nervös war, stellte sich den Wecker versehentlich auf 04.45 Uhr und wenn Kurt nicht dahinter gewesen wäre, hätte sie den Start vermutlich verschlafen 😅 

Der Start erfolgte heuer erstmals in mehreren Wellen. Kurt ging um 07.10 Uhr mit allen Athleten männlich 50+ ins Wasser. Eva folgte in der Damenwelle 18-39 um 07.15 Uhr. Die Bedingungen im Wasser waren nicht einfach, es herrschte ein ziemlich starker Wellengang und man wurde sehr leicht abgetrieben. Kurt konnte die Schwimmstrecke, bedenkt man die suboptimale Vorbereitung, in einer unglaublichen Zeit beenden und stieg schmerzfrei aus dem Wasser. Eva hielt sich im Wasser eher zurück, wohlwissend, dass ihr noch ein langer und harter Tag blühen würde. Sie stieg im vorderen Mittelfeld ihrer AK aus dem Wasser. 


Eva beim Laufen
Die Radstrecke führte zu Beginn durch Kona, dort begegneten sich Kurt und Eva erstmals. Danach ging es auf den Queen K‘ Highway bis Hawi, wo die Wende war. Der Wind war teilweise so stark, dass er ein Fahren in Aeroposition unmöglich gemacht hat. Einige Athelten aus dem hinteren Feld machten samt Rad einen Abstieg in die Botanik. Die Hitze war eine weitere Herausforderung, es knallte erbarmungslos runter. Kurt und Eva konnten das Radfahren solide beenden. Eva fuhr (unwissend) bis auf den 4. Platz in ihrer AK nach vorne. 

Nach dem Abstieg vom Rad hatte Kurt allerdings ziemlich starke Schmerzen und wusste nicht, ob er den Marathon noch schaffen kann. Nachdem er aber weggelaufen und in seine Rhythmus gefunden hatte, wurde es von Kilometer zu Kilometer besser und er konnte eine konstante Pace durchlaufen. 

Eva im Ziel
Eva fühlte sich nach dem kontrollierten Tempo am Rad noch bestens und das Weglaufen fühlte sich ganz locker an. Nach 20 Kilometern holte sie Kurt am Highway ein und lief vorbei. Bis KM26 konnte sie das Tempo konstant halten, bis sich erste Wehwechen bemerkbar machten. Nach der Wende im Energy Lab kam dann langsam aber sicher ein Einbruch. Bei KM32 rannte Kurt wieder auf Eva auf, als diese bereits durch die Hölle lief. Er motivierte sie das Tempo beizubehalten und so kämpften sie sich die letzten 10km bis zur Finishline zusammen durch. 

Kurt im Ziel
Hand in Hand, angefeuert von hunderten Zusehern, ging es dann entlang des lang ersehnten Zielkanals bis hin zum Ende eines unvergesslichen Wettkampfes. Das war für beide wohl der emotionalste Zieleinlauf ihres Lebens. Mit dem langjährigen Trainingskollegen die letzten Kilometer des Ironmans zu absolvieren, dann auch noch die Finishline gemeinsam zu überqueren, diese Emotionen sind garnicht in Worte zu fassen - unbeschreiblich schön ist da nur ein Hilfsausdruck!

Eva und Kurt im Ziel
Nach einigen Stunden im Ziel, noch immer überglücklich es geschafft zu haben, warfen sie dann einmal einen Blick auf die Ergebnisliste und konnten ihren Augen nicht trauen. Eva konnte sich mit einer Gesamtzwit von 10:57:55h zur Vize- Weltmeisterin in der AK18-24 krönen. Wie spannend und knapp das Rennen war sahen sie ebenfalls erst lange danach. Die Dritte lag nur 33 Sekunden dahinter, der Vierten fehlten nur 56 Sekunden! Diese Sekunden und somit den Vize-Weltmeistertitel hat Eva sicherlich Kurt zu verdanken, der sie auf den letzten 10km nochmal ordentlich motivierte. DANKE! 

Im Fall von Kurt ist die Platzierung nebensächlich. Alleine, dass er gefinisht hat, ist eine gigantische Leistung! Nur 4 Wochen nach seiner Serienrippenfraktur einen Ironman zu absolvieren, und das auch noch in solch souveräner Manier (11:02:57h), ist einfach ein Wahnsinn! Chapeau! Nach dem Rennen konnten alle 3 noch eine Woche im Paradies verbringen und die wohl verdiente Off-Season einläuten, bevor sie die Heimreise antraten. 

Dass Hawaii ein einmaliges Vorhaben ist, haben bereits beide revidiert. Eines Tages kommen sie (hoffentlich) wieder zurück für Projekt Ironman World Championship 2.0 😉

Sonntag, 13. Oktober 2019

Ironman WM Hawaii - Eva wird Vizeweltmeisterin in ihrer Klasse! Frauentaler Hersbstfarbenlauf und Grazer Halbmarathon

Kurt und Eva bei Einchecken für die WM
DAS Ereignis der letzten Nacht ist sicher der Vizeweltmeistertitel von Eva Berger in Ihrer Altersklasse F18 -24 Jahre bei der Ironman WM in Kailua Kona, Hawaii. Gemeinsam mit Vereinskollegen und Trainingspartner seit Jugendtagen Kurt Kriechbaum, hatte sie die Qualifikation dafür beim Ironman in Kärnten im Juli geschafft.

Kurt schaffte, trotz seiner erst kürzlich erlittenen schlimmen Verletzung (5 Rippen gebrochen), ebenfalls ein super Finish, obwohl ein Start bis zuletzt in Frage stand. 4 Wochen quasi Trainingspause vor der Weltmeisterschaft sind halt auch keine ideale Vorbereitung.


Auf Facebook haben wir auf unserer Seite "Tridee Triathon Team" ein Video geteilt, wo ihr den gemeinsamen Zieleinlauf der beiden sehen könnt. Wir würden uns auch auf ein "Gefällt mir" auf unserer Seite dort freuen.

Einen detaillierten Bericht, mit hoffentlich auch einigen schönen Bildern, liefern wir spätestens dann, wenn die beiden wieder in der Heimat angekommen sind, und uns alles genau berichten. Derzeit gönnen wir ihnen aber noch eine schöne Woche auf Hawaii mit traumhaften Eindrücken. Die haben sie sich redlich verdient!




Vergangenes Wochenende waren Waltraud und Helmut beim Frauentaler Herbstfarbenlauf über 10 km am Start. Der Lauf stellte gleichenzeitig die Steirische Meisterschaft im Straßenlauf dar.

Waltraud konnte dabei den 2. Platz in der Klasse W60 erreichen, Helmut erreichte den 3. Platz in der M65.


Ergebnis



Heute war Hans beim Grazer Halbmarathon über 21,1 km mit dabei und konnte dabei den 2. Platz in der Klasse M55 erreichen.

Ergebnis

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Wachau (Halb)Marathon - Abflug nach Hawaii

Am vergangenen Sonntag starteten Daniel und Dieter beim Halbmarathon bzw. Marathon in der Wachau. Beim Halbmarathon über 21,1km war der Start in Spitz, beim Marathon über 42,2 km wurde ab Emmersdorf gelaufen. Ziel war für beide Bewerbe in Krems.

Sowohl Daniel (1:34 Stunden) als auch Dieter (3:50 Stunden) konnten jeweils eine neue persönliche Bestzeit verzeichnen.

Für Eva und Kurt und Gerlinde als Betreuerin ging es heute endlich auf die lange Reise nach Hawaii, wo Sie am Samstag, dem 12. Oktober (unserer Zeit, Abends) bei der Ironman Weltmeisterschaft in Kona am Start stehen werden. Die begehrten Startplätze dafür haben sie sich durch ihre Topleistungen beim Ironman in Klagenfurt gesichert.

Für Kurt ist der Start derzeit allerdings noch mit Fragezeichen zu betrachten, da er sich ja beim letzten Bewerb am 15. September bei einem schweren Radsturz 5 Rippen gebrochen hat. Eine erste Probefahrt am Rad am letzten Wochenende verlief allerdings vielversprechend. Das Problem wird wohl eher das Schwimmen werden. Dazu müssen sie aber erst einmal nach Hawaii kommen, und das gestaltete sich heute schon schwierig. Zunächst mehrmals verschoben, wurde der Flug ab München für heute gänzlich abgesagt. Morgen sollte es nun über eine andere Route mit einer weiteren Zwischenlandung und zusätzlicher Nächtigung weiter gehen. Wenn wir Infos von der Insel erhalten, werden wir weiter berichten. 😃

Samstag, 28. September 2019

Leobener Laufevent

Waltraud, 1. Platz
Beim Leobener Laufevent war Waltraud am vergangenen Wochenende am Start.

Die Strecke verläuft auf einem 2 km Rundkurs mitten durch die Innenstadt von Leoben. Ziel ist es während einer Zeit von 66 Minuten so viele Runden wie möglich zu bewältigen. 66 Minuten nach dem Startschuss wird der Rundendurchlauf gesperrt und jeder Läufer muss seine davor angefangen Runde ganz beenden. Sind mehrere Athleten in der selben Runde entscheidet der Zieleinlauf. 
265 Teilnehmer waren allein beim Hauptbewerb als Einzeläufer mit dabei.
Waltraud schffte es in der vorgegebenen Zeit 7 Runden zu absolvieren, womit sie sich einen Platz in der ersten Hälfte des gesamten Teilnehmerfeldes und in Ihrer Altersklasse W60 klar den Sieg sicherte.

Montag, 16. September 2019

Südkärnten Triathlon Mitteldistanz


Eva
Am Sonntag fand am Ostufer des Klopeiner Sees beim Strandbad Bellevue der Schwimmstart des zweiten Südkärnten Triathlons statt.

Die Teilnehmer mussten dabei 1,9 Kilometer schwimmen, 90 Kilometer mit dem Rad fahren und 21 Kilometer laufen. Die Radstrecke führte die Teilnehmer vom Klopeiner See aus über Eberndorf, Sittersdorf und Rückersdorf. Die Laufstrecke führte die Athleten viermal um den Klopeiner See. Insgesamt 285 Männer und 72 Damen sind beim zweiten Südkärntner Triathlon an den Start gegangen. Von unserem Verein waren Eva, Hans, Kathi, Kurt und Leni dabei.

Kurt und Eva waren die schnellen Schwimmer im Verein, gefolgt von Leni,
Kurt
Hans und Kathi. Während Eva, Hans, Leni und Kathi ihre 4 Radrunden herunter spulten, wurde Kurt im Zuge eines Überholvorganges eines Athleten in eine Kollision verwickelt. Dies passierte ausgerechnet in der steilen Abfahrt Richtung See, wo Geschwindigkeiten von weit über 70 km/h erzielt wurden. Kurt überschlug sich. Im Krankenhaus wurden unter anderem 5 gebrochene Rippen diagnostiziert. Ich denke man kann trotzdem von Glück sprechen, dass kein gröberes Hindernis im Weg war. Nicht auszudenken, wie das hätte ausgehen können! 
Unsere übrigen Tridee´ler bekamen von dem Unfall nichts mit, weil Kurt sich auch bewusst während der Rettungsaktion "versteckte". So absolvierten diese den Bewerb ungeahnt der Vorkommnisse. Erst im Ziel erfuhren sie dann, was passiert war. 

Kathi
Besonders traurig stimmte uns alle dabei, dass Kurt und Eva sich beim Ironman in Kärnten je einen der begehrten Startplätze für die Ironman-WM auf Hawaii erkämpft hatten. Das gesamte Jahr war auf dieses große Ziel ausgerichtet, die Quali gemeinsam geschafft, die kostenintensive Reise gebucht, und jetzt das. Es war uns allen zum Weinen. 😢

Trotzdem waren wir auch froh, als Kurt sogar noch zurück zum Klopeiner See kam. Hans-Jürgen - an diesem Tag nicht als Starter sondern als unser Betreuer/Fan mit dabei - hatte ihn in der Zwischenzeit schon im Krankenhaus Klagenfurt abgeholt, wo nach der Einlieferung die Erstversorgung erfolgt ist.

Wir alle hoffen auf eine rasche Genesung von Kurt, und irgendwie gibt es
Hans
ja noch immer den ganz, ganz kleinen Hoffnungsschimmer, dass vielleicht doch noch ein Start in Hawaii, am 12. Oktober 2019 möglich ist, wenn auch mit ganz anderen Zielen als geplant.

Auch wenn die Ergebnisse im Zuge der Ereignisse zweitrangig sind, und sich niemand von uns so wirklich darüber freuen konnte, seien sie hier doch angeführt:

Eva erreichte mit einer hervorragenden Leistung, die sie konstant wie ein Uhrwerk herunterspulte, in dem stark besetzten Rennen den 5. Gesamtplatz und siegte in ihrer Altersklasse
Hans erreichte den 2. Platz in der Altersklasse M55 (bester Österreicher).
Kathi erreichte den 7. Platz in der Altersklasse W35
Leni beendete das Rennen vorzeitig auf der Laufstrecke.

Montag, 2. September 2019

Gaishorner Duathlon, Mitteldistanztriathlon Podersdorf

Hans-Jürgen
Vergangenes Wochenende waren wieder mehrere Bewerbe für unsere Mitglieder am Programm. Hans-Jürgen startete am Samstag beim Gaishorner x-treme Bergduathlon. Gestartet wurde mit dem Mountainbike am Gaishorner See von wo es stetig teils sehr steil bergauf bis zur Mödlingerhütte ging, wo die Wechselzone eingerichtet war. Dort hieß es ab in die Laufschuhe, und auf einem teils sehr steilen Steig auf den Spielkogel und wieder zurück zu laufen.

Möglich war es den Bewerb als Einzelstarter zu absolvieren, als Team, oder auch als E-Biker nur bis zur Hütte zu fahren.  

Hans-Jürgen gab sich natürlich die volle Strecke als Einzelstarter, konnte als unser Neo-Teammitglied gleich groß aufzeigen, und bei den Herren unter 40 Jahren den 2. Platz sowie insgesamt einen hervorragenden 3. Platz erreichen!

Ergebnisse Bergduathlon




Dieter
Am gleichen Tag startete Dieter ganz im Osten Österreichs beim Austria Triathlon in Podersdorf auf der Mitteldistanz (1,9 km / 90 / 21 km).

Heuer erst in den Triathlonsport eingestiegen, war dies bereits seine 2. Mitteldistanz in diesem Jahr. Der Bewerb wurde ob sehr hoher Temperaturen und absoluter Windstille zu einer Hitzeschlacht, was es zusätzlich schwierig machte.

Mit einer Platzierung in der ersten Hälfte seiner Altersklasse konnte Dieter jedoch sehr zufrieden mit seiner Entwicklung sein.

Ergebnisse Podersdorf

Montag, 19. August 2019

Fürstenfelder Thermentriathlon und Schobersprint

Am vergangenen Wochenende waren wir wieder bei zwei Bewerben im Einsatz. 

Am Sonntag waren wir mit 6 Teilnehmern beim Thermentriathlon in Fürstenfeld - fast schon einem Fixpunkt im Terminkalender - auf verschiedenen Distanzen am Start.

Kurt, Leni, Helmut, Eva, Hans, Waltraud v. li.
Hans und Leni absolvierten die Sprintdistanz mit extra kurzer Schwimmstrecke (375m/24km/5km) als Einzelstarter. Helmut und Waltraud waren als Staffelteilnehmer dabei, wobei Helmut das Schwimmen und Radfahren und Waltraud das Laufen übernahm. Der Start war in Wellen um ca. 9 Uhr morgens, wobei hier die Temperaturen noch recht erträglich waren.

Ab ca. 10:20 Uhr waren Kurt und Eva auf der Olympischen Distanz unterwegs. Auf ihren 1,5km/44km/10km brannte die Sonne schon recht erbarmungslos auf die Teilnehmer nieder und heizte ihnen mit über 30 Grad ordentlich ein. Geschwommen wurden alle Bewerbe ohne Neoprenanzug.

Hans mit etwas schweren Beinen vom Vortag (siehe Bericht weiter unten) versäumte nur um Haaresbreite den Sieg in seiner Altersklasse M55.  

Leni erreichte ebenfalls den 2. Platz in der W50.  

Familie Grassegger konnte als Team den 2. Platz in der Mixed Staffel holen, und weitere Triathlonerfahrung sammeln.

Kurt erreichte auf der Olympischen Distanz ebenso einen 2. Platz in der M50. 

Eva konnte in der Elite-w den 1. Platz holen, im Gesamtklassement belegte sie den 2. Platz aller Damen!

Hans beim Schobersprint



Am Samstag startete Hans bei dem im Rahmen des Drei-Gipfel-Laufes in Wald am Schoberpass zur Austragung gelangenden "Schobersprints". Dabei waren rund 8 km und 1.010 Höhenmeter von Wald am Schoberpass bis hinauf zum Gipfel des Schobers zurückzulegen.
 
Hans erreichte dabei den 2. Gesamtplatz sowie den 1. Platz in der M55.


Sonntag, 11. August 2019

Offene Steirische Masters Meisterschaften in Leibnitz

Vergangenes Wochenende war unser Läuferehepaar Waltraud und Helmut wieder bei den offenen Steirischen Masters Meisterschaften in Leibnitz auf verschiedenen Laufdistanzen am Start.
 
Waltraud sicherte sich über 200m laufen den 3. Platz sowie über 5.000m laufen den Steirischen Meistertitel in der Klasse W60.

Helmut erreichte sowohl über die 1.500 m als auch über die 5.000m den Steirischen Vizemeistertitel in der Klasse M65.


 Ergebnisse

Donnerstag, 1. August 2019

Österreichische (Staats)Meisterschaften Obertrum und Erzberglauf

Vergangenen Sonntag klingelte bei den Grüßers der Wecker schon um 4:15 Uhr. Diesmal ging es zu den Österreichischen Meisterschaften über die Kursdistanz (1,5 / 41,8 / 10 km) in Obertrum (nahe Salzburg). Leni startet mit den Damen um 8:35 Uhr, Hans war diesmal nur als Betreuer und Fan dabei.

Geschwommen wurde im angenehm warmen See ohne Neopren. Danach ging es auf die anspruchsvolle Radstrecke. Im Gegensatz zum vorigen Jahr herrschten diesesmal mit ca. 23 Grad Außentemperatur optimale Bedingungen. Leider passierte dann bei der Einfahrt in die Wechselzone ein Missgeschick. Durch das Renngeschehen unmittelbar vor der Wechselzone und eine Unaufmerksamkeit, überfuhr Leni die Abstiegslinie der Wechselzone - trotz eingeleiteter Vollbremsung - deutlich. Dafür gabe es eine Zeitstrafe, und Leni musste zu Beginn der Laufstrecke in die Penaltybox. Seit ihrem Triathloneinstieg (2005) war dies die erste Strafe für sie.

Dann lief es aber doch recht gut, und Leni konnte sich den Sieg in ihrer Altersklasse W50 und damit den österreichischen Meistertitel sichern.




Am vergangenen Samstag starteten Waltraud und Helmut beim Erzberglauf. Hier galt es 13 km mit 600 Höhenmeter zurückzulegen. 

Bei insgesamt 659 Teilnehmern konnte Waltraud den 4. Platz der W60 und Helmut den 5. Platz in der M65 erreichen.


Samstag, 27. Juli 2019

Sprinttriathlon in Zell am See (Trizell) und Obertrum


Bei strahlendem Sonnenschein absolvierten Kurt und Eva heute den Sprinttriathlon in Zell am See. Dabei mussten sie 300m schwimmen, 22km Rad fahren und 5km laufen. Das besondere an diesem Bewerb war, dass auf dem Rad Windschattenfahren erlaubt war. 
 
Kurt startete 2 Minuten vor Eva in den Wettkampf und kam ganz vorne aus dem Wasser. Eva hatte es auf der Schwimmstrecke etwas schwerer, da sie an etlichen Männern, welche vorher gestartet waren, im Slalom vorbei schwimmen musste. Nichts desto trotz konnte sie bereits am Weg zur Wechselzone die Führung im Damenfeld übernehmen. Sowohl Kurt als auch Eva fuhren die ersten paar Kilometer der Radstrecke alleine, bevor eine Gruppe aufschloss, in welche sie sich integrierten. 
 
An einer Kreuzung wurde durch den starken Wind das Absperrband verweht, dadurch nahm Kurt die falsche Abzweigung und musste nach gut 200m umdrehen. Dabei kam er zu Sturz und verlor seine Gruppe.
 
Ausschwimmen nach dem Bewerb
Kurt konnte die Laufstrecke zum Glück verletzungsfrei antreten und mit einer top Laufzeit noch eine Position gut machen, das bedeutet den 4. Gesamtrang sowie den 2. Altersklassenrang
 
Eva kam mit einer 4er Gruppe in die zweite Wechselzone. Durch einen flotten Wechsel übernahm sie wieder die Führung. Bei der Wende nach 2,5km passierte ihr ein kleines Missgeschick, sie rutschte in der Wiese aus und stürzte. Sie lies sich die Führung aber bis zum Schluss nicht mehr nehmen und beendete das Rennen als Tagesschnellste.



Daniel startete heute beim Sprinttriathlon in Obertrum am See. Das bedeutete 750 m Schwimmen, 25,4 km Radfahren und 5,2 km Laufen. Mit seinem nun erst dritten Triathlon konnte er schon recht zufrieden sein. Er erreichte einen Platz im vorderen Mittelfeld seiner AK30.

Mittwoch, 24. Juli 2019

Mürzer Naturpark Triathlon

Helmut, 1. Platz
Im Urani Freizeitpark in Neuberg an der Mürz absolvierte unser fleißiger Läufer Helmut am Samstag seinen ersten Triatahlon.

Er startete auf der Hobbydistanz. Hier galt es 200 m zu schwimmen und 11 km mit dem Fahrrad zu absolvieren. Darauf folgten noch 3 km laufen auf Wiesen- bzw. Schotterwegen.

Der Schwimmteil war dabei wohl die größte Herausforderung. Jedoch war dieser Teil rasch erledigt, und Helmut steuerte konsequent einem Start-/Zielsieg in seiner Altersklasse entgegen.


Ergebnisse



Freitag, 19. Juli 2019

Passailer Volkslauf und BLC Irdning/Grimming 360

Vor lauter Euphorie über die tollen Ergebnisse beim Ironman in Kärnten haben wir euch noch zwei Laufergebnisse unserer Mitglieder unterschlagen. 
Helmut, Waltraud und Hans

Unsere fleissigsten Läufer im Verein Waltraud und Helmut waren Ende Juni beim Passailer Volkslauf auf der 12km Strecke am Start. 
Waltraud konnte dabei den 1. Platz (W60) und Helmut den 2. Platz (M65) erreichen.

Auch beim BLC Lauf in Irdning Grimming 360 am 6. Juli waren neben Hans auch wieder Waltraud und Helmut mit dabei. Über die 6 km Strecke konnte Waltraud abermals ihre Altersklasse W60 gewinnen, Helmut wurde 4. in der M60. Leider hatte hier die Zeitnehmung ein Problem, sodass er in der Ergebnisliste fälschlicherweise als "DNF" aufscheint. Hans wurde 2. in der M50.

Ergebnisse Passail
Ergebnisse BLC Irdning

Donnerstag, 11. Juli 2019

Das war der Ironman Austria Klagenfurt

Kurt
Am 7. Juli 2019 wurde Klagefurt zum 21. Mal zum Austragungsort des Triahlon-Langdistanz-Spektakels rund um den Wörthersee. Über 3000 Athleten nahmen das Projekt Ironman in Angriff. Von unserem Verein waren 5 Athleten mit dabei: Kurt, Hannes, Eva, Bernhard und Kathi stellten sich der eisernen Herausforderung.

Nach dem Prinzip des Rolling Starts (alle 5 Sekunden 4 Athleten) stürzten sich die Teilnehmer ab 6:40 Uhr ins badewannenwarme Wasser des Wörthersees. Auf Grund der warmen Temperaturen waren Neoprenanzüge verboten.

Eva ud Hannes
Das vereinsinterne Schwimmduell zwischen Kurt und Eva ging diesmal wieder zu Gunsten von Eva aus. Sie konnte Kurt um knapp 2 Minuten distanzieren und erreichte die gesamt 8. schnellste Schwimmzeit aller Damen (inklusive Profis)! Hannes kam wenig später mit einer guten Schwimmleistung aus dem Wasser. Bernhard folgte im vorderen Drittel seiner Altersklasse. Kathi, hatte besonders beim Schwimmen mit einer erst kürzlich erlittenen, und noch nicht ganz verheilten, Rippenfraktur zu kämpfen. Für sie wurde damit die Schwimmzeit auf den 3,8km eigentlich zur Nebensache, Hauptsache gut durch!

Eva
Nach dem ersten Wechsel musste die teils neue 180km lange Radstrecke bewältigt werden. Bevor es auf den altbewährten zweiten Teil ging, führte die Strecke über die Schnellstraße nach St. Veit. Über Feldkirchen ging es dann wieder zurück nach Klagenfurt.

Für Kurt und Eva lief alles nach Plan, sie konnten die 180km super durchziehen und wechselten noch relativ frisch auf die Laufstrecke. Hannes hatte zu Beginn des Rennens ebenfalls ein gutes Gefühl. Gegen Ende der Radstrecke machte sich allerdings eine alte Verletzung wieder bemerkbar, welche nur wenige Tage vor dem Ironman wieder akut wurde. Er musste dann bereits am Rad etwas Druck rausnehmen und ahnte nichts Gutes. Nach dem Wechsel startete er noch einen beherzten Laufversuch, musste jedoch verletzungsbedingt das Rennen schweren Herzens vorzeitig beenden.

Bernhard
Am Nachmittag, während sich Bernhard und Kathi noch auf der Radstrecke befanden, zog ein kräftiges Gewitter auf. Starker Wind und Regen und auch etwas Hagel erschwerten die Bedingungen ungemein und erforderten eine Temporeduktion. Nichts desto trotz radelten beide unermüdlich bis zur zweiten Wechselzone weiter, wo sie sich dann schon auf den Marathon freuten und diesen auch noch super durchziehen konnten!

Kurt und Eva befanden sich während dem Gewitter bereits auf der Laufstrecke und empfanden das Gewitter als angenehme Abkühlung des vorher recht warmen Rennens. Beide konnten einen
konstanten, starken Marathon laufen.

Kurt kam nach 09:31:43h ins Ziel, verbesserte somit seine persönliche Langdistanz Bestzeit, und belegte den starken 3. Platz in seiner Altersklasse. Das bedeutet zugleich die Qualifikation für die Ironman World Championship Hawaii im Oktober.

Kathi
Eva überquerte nach 10:22:18h den Zielbogen und erreichte bei ihrem Langdistanz Debüt gleich den 1. Platz in ihrer Altersklasse (18-24). Auch Eva konnte sich mit ihrer Leistung für Hawaii qualifizieren.

Bernhard erreichte eine Zeit von 12:09:42h und konnte sich damit im vorderen Drittel seiner Altersklasse platzieren und ebenfalls seine persönliche Bestzeit verbessern.

Für Kathi ertönten die magischen Worte „You are an IRONMAN“ nach 12:42:52h. Auch sie stellte eine neue persönliche Bestleistung auf.

Ein großer Dank gilt dem gesamten TRIDEE Fanclub, welcher mit insgesamt mehr als 50 Leuten vertreten war und unsere 5 Starter immer tatkräftig angefeuert und gepusht hat.

Montag, 8. Juli 2019

Ironman Austria Klagenfurt

Eva (1. Klassenrang, bei ihrem ersten Ironman) und Kurt (3. Klassenrang) holen sich gestern beim Ironman Austria in Klagenfurt mit gewaltigen Leistungen je einen der begehrten Hawaiislots. Das ist die Startberechtigung für die Ironman Weltmeisterschaft, welche alljährlich im Oktober auf Hawaii stattfindet.🤙🤙🤙

Mit Bernhard und Kathi haben wir noch zwei weitere glückliche Finisher mit toller Zeit beim Kärnten Ironman 2019 in unserem Reihen.
 
Hannes musste leider wie befürchtet das Rennen vorzeitig beenden. Seine Ironmanqualitäten sind jedoch bekannt, war er doch ebenfalls schon bei der WM in Hawaii am Start.
 
Weitere Details zum Bewerb in Klagenfurt gibt es urlaubsbedingt erst in ein paar Tagen.
 
Stay tuned 😁

Montag, 1. Juli 2019

Challenge Walchsee Kaiserwinkel Mitteldistanz, Feldbacher Sonnwendlauf

Am gestrigen Hitzesonntag startete unser neues Vereinsmitglied Hans-Jürgen bei der Challenge Kaiserwinkel-Walchsee über die Mitteldistanz (Swim 1,9km Bike 90km, Run 21,1km). Bei den "Challenge" Bewerben handelt es sich quasi um die Konkurrenz von "Ironman". Die Challenge Veranstalter organisieren ebenso große Events auf der ganzen Welt, derzeit 14 allein in Europa. Auch der nächstjährige "Ironman" 70.3 in St. Pölten wird 2020 zu einem "Challenge" Bewerb werden.

Hans-Jürgen beim Zieleinlauf
Entsprechend groß aufgezogen war auch die Veranstaltung am Walchsee. 654 Teilnehmer erreichten das Ziel. Die Liste derer die das Ziel gestern nicht sahen war jedoch lang (90 Teilnehmer). Mehr als 130 gemeldete Starter verzichteten überhaupt auf einen Start. War das Schwimmen um 10:30 Uhr im ca. 25 Grad warmen Walchsee ohne Neopren ja noch herrlich, so zeigte das Thermometer bereits auf der Radstrecke um die 35 Grad. Die über 1.100 Höhenmeter auf der 90 km Radstrecke machten das ganze auch nicht angenehmer.

Hans-Jürgen, zwar ein Neuling in unserem Verein, aber bereits ein erfahrener Triathlet, wusste jedoch mit den schweren Bedingungen bestens umzugehen und arbeitete sich vom Schwimmen weg Platzierung um Platzierung beständig nach vorne. 

Am Ende erreichte er den 31. Gesamtplatz in einem sehr guten internationalen Teilnehmerfeld, sowie den 6. Rang in seiner Altersklasse M35.

Gleichzeitig zählte dieser Bewerb auch als Qualifikationsbewerb für die ETU Multisport Europameisterschaft 2020, die ebenso am Walchsee über die Mitteldistanz ausgetragen wird. Mit seinem Ergebnis ist Hans-Jürgen damit bereits dafür qualifiziert

Mit ihm haben wir also einen weiteren starken Athleten in unseren Reihen.



Von unseren aktivsten Läufern gibt es auch noch einen Nachtrag zum letzten Wochenende: 
Waltraud und Helmut nahmen am Sonnwendlauf in Feldbach über 12,6 km teil. Sie konnten wieder Platzierungen am Stockerl erreichen:

Waltraud  1. Platz W60
Helmut     2. Platz M65 

Sonntag, 23. Juni 2019

Steeltownman Linz Pichlingersee

Hans, Sebastian und Leni starteten gestern beim Steeltownman Linz über die Sprintdistanz (0,75/20/5 km). Das eigentliche Rennen begann dabei aber schon vor dem Rennen:

Leni
Bei der Anreise stellten wir - ca. 18 km vor dem Pichlingersee - auf Grund eines stark klopfenden Geräusches fest, dass wir uns einen riesigen Schrauben in den Reifen eingefahren hatten. Nach weiteren 6 km war es vorbei mit dem Fahrvergnügen, und wir fuhren auf der Felge. Also begann die Suche nach dem Reservereifen. Dazu sei erwähnt, dass wir im VW Touran mit 4 Personen (Kerstin war als Fan dabei) sowie drei Rädern und Triathlonequipment für 3 Leute beladen waren. Daher am Pannenstreifen alles mal raus, um festzustellen: Es gibt keinen Reservereifen im Auto.

Sebastian
Also alles wieder rein und warten auf den Arbö. Die Zeit nutzten Hans und Leni gleich mal, um ihre Startutensilien wie Laufschuhe, Radschuhe, Helm usw. in ein Sackerl zu stopfen, denn wenn sich das überhaupt noch ausgeht, musste es dann schnell gehen. Der Check-in (vorgegebene Zeit in der man seine Räder und die Wechselsachen in der Wechselzone deponieren muss) endete um 13:30 Uhr, und um 12:20 mussten wir erst mal jemanden zum Abschleppen und einen Reifenhändler finden. Aber wir hatten Glück, der Arbö kam bald, und das Auto wurde aufgeladen, was aber auch einige Zeit dauerte. Der Arböfahrer machte uns auch nicht allzuviel Hoffnung um die Zeit noch wo einen neuen Reifen zu bekommen. Beim ATU in Asten angekommen, war zwar noch ein Garagentürl offen, der Mechaniker aber quasi schon am Heimweg. 

Hans
Hans und Leni sprangen - noch das Auto am Abschleppwagen - aus dem Auto, holten die Räder sowie das vorbereitete Startsackerl raus und radelten die letzten 4,5 km im Wettkampftempo zum Pichlingersee. Sebastian (seine Startwelle war erst um 16 Uhr dran) und Kerstin regelten - ihrem Schicksal überlassen 😆 - inzwischen alles mit dem Arbö und konnten den ATU Mechaniker noch dazu überreden, einen neuen Reifen aufzuziehen. Hans und Leni kamen völlig außer Atem um Punkt 13:30 zur Startnummernausgabe, und bettelten bereits 2 Minuten nach dem Ende des Check-in mit verzweifelter Miene die Wettkampfrichter an, doch noch ihre Sachen einchecken zu dürfen. Die erkannten die Ausnahmesituation und gewährten ihnen noch eine Minute Einlass, und sie schmissen förmlich im Laufschritt ihr Zeug auf die Wechselplätze. Dann brauchten sie erstmal eine Pause von all der Aufregung, bevor es zum eigentlichen Start des Bewerbes um 14 Uhr kam. 😅
 


Der Steeltownman am Pichlingersee ist ein Bewerb der vom PSV Linz richtig groß aufgezogen ist. Von den Startwellen her bzw. den angebotenen Strecken her wechselte das Angebot in den letzten Jahren einige Male. Heuer starteten alle über 40-jährigen in einer Welle um 14 Uhr und die unter 40-jährigen alle in einer Welle um 16 Uhr.

Beim Bewerb selbst lief es für uns alle drei sehr gut. Das Wasser war warm und klar, auf der Radstrecke blies einem zeitweise ordentlich starker Wind entgegen, beim Laufen war der bedeckte Himmel und der Wind zwischendurch aber recht angenehm.

Wir konnten folgende Platzierungen erreichen:

Hans            4. Platz M55
Sebastian  15. Platz M30
Leni             2. Platz W50 
  

Freitag, 21. Juni 2019

Schlosstriathlon Moritzburg (Deutschland)

Bereits zum 12.(!) Mal war Rolf heuer beim Schlosstriathlon in Moritzburg (Deutschland) am Start. 

Er startete wie schon in den Jahren davor über die Mitteldistanzstrecke (1,9 km Schwimmen, 87 km Radfahren und 21 km Laufen). Insgesamt waren bei den verschiedensten Bewerben ca. 1.800 Teilnehmer auf den Beinen.

Bei Temperaturen von über 30 Grad herrschten beinahe schon hawaiianische Bedingungen.

Nach 5 Stunden 21 Minuten und 17 Sekunden erreichte Rolf als 10. seiner Altersklasse M50 das Ziel.


Ergebnisse

Sonntag, 16. Juni 2019

Putterersee Triathlon Aigen im Ennstal - Landesmeisterschaft

Bei hochsommerlichen Temperaturen fand am 15.06. quasi unser „Heimbewerb“, der Putterersee- Triathlon, statt. In diesem Jahr wurden die steirischen Landesmeisterschaften über die olympische Distanz ausgetragen. Von unserem Verein waren 7 Mitglieder beim Hauptbewerb am Start (Kurt, Hannes, Eva, Hans, Bernhard, Dieter, Daniel).

Da die Wassertemperatur bei knapp 25° C lag waren Neoprenanzüge verboten (zur Freud der einen, zum Leid der anderen 😀). Eva kam als erste Dame und Vereinsschnellste aus dem Wasser, dicht gefolgt von Kurt. Hannes und Bernhard kamen wenige Minuten später, ebenfalls mit souveränen Schwimmleistungen, in die erste Wechselzone. Danach folgte Dieter, etwas danach dann noch Daniel und Hans.

Am Rad konnten all unsere Athleten gute Leistungen abrufen und der Hitze noch trotzen, welche an den Anstiegen der anspruchsvollen Radstrecke schon ordentlich zu spüren war.

Kurt wechselte nach den 41km am Rad ganz vorne zum abschließenden Lauf. Mit immer schneller werdenden Rundenzeiten lief er zum unglaublichen 2. Gesamtrang! Das bedeutet auch den Altersklassensieg mit steirischem Meistertitel und den steirischen Vize-Landesmeistertitel.

Hannes kam mit der Hitze auch ganz gut zurecht und lief mit tollen Leistungen in allen 3 Disziplinen und vor allem mit einem konstanten Lauf auf den ausgezeichneten 6. Gesamtplatz. Zudem wurde er noch Altersklassensieger und steirischer Meister.

Eva kam als 2. Dame nach dem Radfahren in die Wechselzone und nahm die 10 Laufkilometer mit nur wenigen Sekunden Rückstand nach vorne in Angriff. Bereits nach wenigen Metern konnte sie die erste Dame einholen und gab die Führung bis ins Ziel, gepusht von den vielen Zusehern, nicht mehr her. Somit darf sie sich Gesamtsiegerin des 7. Puttererseetriathlons nennen. Dieser Sieg bescherte ihr auch den bereits 3. Landesmeistertitel in dieser Saison.

Hans kam mit den warmen Bedingungen sehr gut zurecht, gewann seine Altersklasse und darf sich steirischer Meister in der M55 nennen.

Bernhard war mit seinem Rennen mehr als zufrieden, da er auch beim Lauf nochmal ordentlich andrücken konnte und von Runde zu Runde schneller wurde und im guten Mittelfeld finishte.

Für Dieter und Daniel, unsere beiden Neuzugänge, war es heute erst der 2. Triathlon überhaupt. Sie hatten in der Hitze beim Laufen etwas zu kämpfen, zogen es aber beide in vorbildlicher Manier durch und finishten mit einem Lächeln und Lust auf mehr

Zusätzlich konnte TRIDEE auch in der Steirischen Mannschaftsmeisterschaft der Herren einen Sieg erreichen (Kurt, Hannes, Hans) sowie einen 5. Platz (Bernhard, Dieter, Daniel). 

In der Vereinswertung konnte TRIDEE einen 1. Platz (Kurt, Hannes, Eva) sowie einen 4. Platz (Hans, Bernhard, Dieter) erreichen.

Spaß bei der Sache und gute Ergebnisse gab es auch bei unserem TRIDEE Nachwuchs:

Hannah konnte im Aquathlon (Schwimmen und Laufen) der Schüler E ihrer Klasse gewinnen, Felix erreichte in der Schüler D Klasse den 3. Platz.

Diesem Bewerb muss man jedes Jahr ein riesengroßes Lob aussprechen.
Die zuschauerfreundliche Schwimmstrecke, die komplett gesperrte und abwechslungsreiche Radstrecke und die selektive Laufstrecke lassen die Herzen der Triathleten höher schlagen. 

Wir als einer der regionalen Triathlonvereine freuen uns, dass es der Gemeinde Aigen und dem Sportverein Aigen in den letzten Jahren gelungen ist, auch in unserer Nähe einen solchen Bewerb auf die Beine zu stellen, der keinen Vergleich zu scheuen braucht. Eine wachsende Teilnehmerzahl hat auch bereits entdeckt, dass sich hier auch hervorragend noch der eine oder andere Urlaubstag anhängen lässt, um sich mal bei uns umzusehen. Neben dem See gibts auch schöne verkehrsarme Rad- und Laufstrecken in der Region. Wer zum Beispiel die Oppenbergrunde oder die Planneralmbergstraße kennt, weiß wovon wir reden.😍 

See you next year -> Puttererseetriathlon! 😉

Sonntag, 2. Juni 2019

Linztriathlon Mitteldistanz, Trimotion 111 Saalfelden, Liezener BLC

Bernhard, Eva, Kurt
Am 1. Juni lockte der Linztriathlon bereits zum 15. Mal mehr als 1200 Triathleten an den Pleschingersee. Es gab 3 Bewerbe zur Auswahl: Sprint- Olympisch- und Mitteldistanz.

Bei den knapp 300 Startern über die Mitteldistanz waren auch Kurt, Eva und Bernhard vertreten. Sie absolvierten den Bewerb im Rahmen der laufenden Ironmanvorbereitung und können auf Grund ihrer Resultate durchwegs positiv in Richtung Ironman blicken.
 
Kurt, Eva, Bernhard
Kurt und Eva kamen nach einem turbulenten Schwimmstart auf der 2. Runde zufällig zusammen und absolvierten den letzten Teil der Schwimmstrecke gemeinsam. Sie stiegen nach 1,9km, inklusive Landgang, als 12. und 13. des gesamten Starterfelds aus dem Wasser. Eva führte das Damenfeld nach dem Schwimmen an. Bernhard ließ nicht lange auf sich warten, und kam nach einer hervorragenden Schwimmleistung nur knapp 25 Sekunden dahinter in die Wechselzone.

Am Rad lief es für alle 3 TRIDEE’ler sehr gut, sie konnten die selektiven 82 km mit konstanten Leistungen bewältigen und wechselten noch (fast) topfit auf die abschließende Laufstrecke. Es galt 21km, aufgeteilt auf 4 Runden, zu absolvieren.

Kurt steigerte sich von Runde zu Runde und lief mit einem gewaltigen Halbmarathon (01:27:00h!) zum überlegenen Altersklassensieg, mit einer Gesamtzeit von 04:16:22h.

Eva konnte ihre gute Form auch beim Lauf unter Beweis stellen, lief den Halbmarathon in 01:39:06 und finishte nach gesamt 04:44:45 als erste ihrer Altersklasse und Fachhochschul-Staatsmeisterin. In der Gesamtwertung erreichte sie den etwas undankbaren 4. Platz (mit 36 Sekunden Rückstand auf die 3. Platzierte). 
TRIDEE Fans beim Anfreuern :)

Bernhard startete motiviert in den Lauf, nachdem er sich sowohl bei der Schwimm- als auch bei der Radleistung deutlich gesteigert hat. 3 Runden lang lief es recht gut, auf der letzten Runde hatte er dann etwas zu kämpfen. Er überquerte nach 05:21:56 glücklich die Ziellinie. Mit dieser Zeit konnte er sich im guten Mittelfeld seiner AK platzieren.
 
 
 
 
 
 
Ebenfalls am Samstag startete Kathi in Saalfelden beim Trimotion 111. Hier hieß es 1 km Schwimmen, 100 km Radfahren sowie 10 km Laufen, daher auch die Bezeichnung Trimotion 111. Da auch Kathi Anfang Juli am Ironman in Kärnten teilnehmen wird, hat auch sie sich schon diese längere Distanz zur Formüberprüfung ausgesucht.
Kathi

Geschwommen wurde im nur 16 Grad "warmen" Ritzensee, wo sich auch Start und Ziel befand. Die Radstrecke verteilte sich auf 6 Runden, wobei insgesamt ca. 1.200 Höhenmetern zu bewältigen waren. Anschließend ging es auf eine selektive Laufstrecke (Crosslauf). 

Kathi konnte mit einer sehr gute Leistung den 4. Platz in ihrer Altersklasse erreichen.

 
 
 
 
 
 
Am vergangenen Freitag Abend gab es auch wieder einen Lauf in Liezen im Rahmen des Bezirkslaufcups. Über die 6 km waren Hans, Sebastian und Waltraud am Start. Sie konnten alle wieder einen Platz am Stockerl erreichen:
 
Hans           3. Platz M50
Sebastian    2. Platz M30
Waltraud    1. Platz W60
 

Mittwoch, 29. Mai 2019

Steirische Meisterschaften Apfellandtriathlon Stubenberg und BLC in Hohentauern

Am Samstag gelangten schon wieder Steirische Meisterschaften zur Austragung. Diesmal über die
Dieters erster Triathlon
Mitteldistanz. Das bedeutete 1,9 km Schwimmen, 87 km Radfahren und 20 km Laufen. Am Start waren aus unserem Team Hannes und erstmals für uns auch Dieter.

Hannes konnte sich mit gewohnt guten Leistungen in allen Disziplinen einen hervorragenden 6. Gesamtplatz sichern, was den Klassensieg sowie auch den Steirischen Meistertitel für ihn bedeutete.

Dieter, der sich gleich als Einstiegsbewerb diese lange Distanz aussuchte, hatte beim Schwimmen zunächst mit dem Finden der direkten Linie sowie mit Füßen im Gesicht zu kämpfen. Dann lief es aber immer besser, und er ließ mit dem 22. Platz in der M45 bei seiner Premiere im Triathlonsport schon durchblicken, dass wir da noch einiges erwarten dürfen.



Sebastian und Hans
Beim BLC in Hohentauern waren am Samstag Nachmittag Sebastian und Hans am Start. Es galt über 1 kleine und 6 große Runden insgesamt 6,8 km zurückzulegen.
Hans spulte die anspruchsvollen, teils crosslaufmäßigen Runden, gleichmäßig ab, und arbeitete sich immer weiter nach vorne. Mit dem erreichten 4. Gesamtplatz und damit auch dem Sieg in der M50, war er sehr zufrieden. 


Sebastian kletterte mit einer ebenfalls sehr guten Leistung auf den 2. Platz in der M30.

Montag, 20. Mai 2019

Steirische Landesmeisterschaften beim Vulkanland Triathlon in Riegersburg

Gestern fanden beim Vulkanlandtriathlon in Riegersburg die Landesmeisterschaften auf der Sprintdistanz statt. Sprint heißt: 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen.

Wir waren diesmal mit 6 Teilnehmern - Kurt, Hans, Eva, Peter, Daniel und Leni - wieder stark vertreten.

Eva
Auf Grund der Seetemperatur von nur 16 Grad wurde auf das Einschwimmen weitgehend verzichtet. Beim Bewerb - sozusagen im Kampfmodus - war aber die Kälte kein Problem, Neoprenanzug sei Dank!

Die neue Radstrecke zeigte sich hügeliger als erwartet, und auch die Abfahrten waren recht rasant. Auf der Laufstrecke wurde heuer der mächtige Anstieg etwas verkürzt. Es blieben aber noch genug Höhenmeter rauf und runter übrig. Zudem machte der wechselnde Untergrund die Laufrunde zusätzlich anspruchsvoll. 

Wir freuen uns besonders, dass mit Eva die frisch gebackene Landesmeisterin (beste aller Altersklassen) aus unseren Reihen kommt. Nach dem Duathlon Landesmeistertitel in Fisching ist sie damit heuer nun auch auf der Sprintdistanz die schnellste Dame in der Steiermark.

Kurt und Leni
Doch auch in den jeweiligen Altersklassen wurden Steirische Meistertitel vergeben. Wir holten uns nicht weniger als 4 Klassensiege und damit auch Steirische Meistertitel durch Eva (als Gesamtsiegerin natürlich auch Siegerin in ihrer Altersklasse), Leni, Kurt und Hans.

Gute Leistungen zeigten aber auch Peter (7. Steir. Meisterschaften) und Daniel

Daniel ist erst kürzlich zu unserem Verein gestoßen. In Riegersburg hat er bei seinem ersten Triathlon schon eine sehr gute Gesamtleistung gezeigt. Daniel bezwingt seit seiner Kindheit wildes Wasser mit dem Kajak. Als ehemaliger Wildwasserkajakprofi gilt seine Leidenschaft dieser spritzigen Sportart. Ein noch so wildes Drunter und Drüber beim Schwimmstart kann ihn also nicht so leicht erschüttern.